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Böhler Stahl wird schon seit über 100 Jahren in der Schweiz verkauft. Die heutige Aktiengesellschaft «Gebr. Böhler & Co. AG.» wurde 1924 gegründet. – Stationen einer langen und erfolgreichen Firmengeschichte:
1870 Gründung der Böhler & Co in Wien durch Albert und Emil Böhler.
1881 Erstmals wird Böhler Stahl in der Schweiz verkauft.
1920 Gründung einer Kommanditgesellschaft und Einrichtung eines Lagers und eines Büros in Wallisellen.
1924 Gründung der heutigen Aktiengesellschaft.
1942 Durch den Krieg geht der Umsatz stark zurück und 1944 werden die Grenzen – auch für Stahlimport – geschlossen.
1946 Das Geschäft wird neu aktiviert, zum Teil werden sogar Kompensationsgeschäfte mit Tabak oder Reisswolle abgeschlossen.
1949 Böhler Stahl fasst wieder Tritt in der Schweiz; das Lager an der Güterstrasse in Wallisellen wird ausgebaut. Lagerbestand: 800 Tonnen.
1951 Übernahme der Konkurrenz «Poldihütte» und Eröffnung einer Filiale in Genf für die Westschweiz.
1955 Böhler Stahl in der Schweiz wächst. Bereits sind 34 Mitarbeitende in Wallisellen und Genf tätig.
1965 Ein neues Lager an der Hertistrasse in Wallisellen wird gebaut, der Personalbestand ist schon auf über 50 Mitarbeitende angewachsen.
1975 Grosser Zusammenschluss in Österreich. Es entsteht die «Vereinigte Edelstahlwerke Aktiengesellschaft» in Wien, eines der grössten Edelstahlunternehmen mit 25'000 Mitarbeitenden.
1978 Durch die Fusionen in der österreichischen Stahlindustrie übernimmt Böhler Schweiz zusätzlich Vertretungen und erhöht die Belegschaft auf 136 Mitarbeitende.
1987 Neubau des Zentrallagers in Wallisellen mit modernstem Maschinenpark für einen optimalen Sägeservice.
1991 Umzug der Filiale Genf vom «Port-Franc» nach Carouge. Böhler Schweiz entschloss sich, in die kundenspezifische Anarbeitung einzusteigen und übernahm 51% des Aktienkapitals der Firmen ISI-Stahl AG und ISI-Bea AG mit Sitz in Urdorf und Schlieren.
1995 Kauf der restlichen 49% Aktienanteil von ISI-Stahl AG und ISI-Bea AG. Die Firmen werden nach Wallisellen übersiedelt und mit Böhler fusioniert.
1996 Ausgliederung der Abteilung Schweisstechnik als Folge der Fusion mit UTP zu Böhler-UTP Schweisstechnik AG (heute Böhler Schweisstechnik)
1997 Verkauf der Bohr- und Drucklufttechnik an die SIG Bautechnik AG
1998 Peter Lehmann übernimmt die Geschäftsleitung von Emil Notz, welcher in den Ruhestand tritt. Das Gebäude der Administration an der Güterstrasse wird renoviert.
2001 Umzug der Filiale Genf von «Carouge» nach Petit-Lancy.
2001 Die globale Wirtschaftskonjunktur wird durch die Terroranschläge vom 11. September und deren Folgen – Kriege in Afghanistan und Irak – gedämpft. Böhler setzt im hart umkämpften Edelstahlmarkt auf Qualität und verstärkt sukzessive die Aktivitäten zur Vertiefung der Wertschöpfungskette.
2007 Umzug des Verkaufs in Wallisellen am 12. Oktober von der Güterstrasse 4 an den Standort des Lagers, Hertistrasse 15.
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